Buchcover "Wohin treibt Russland?" und Jens Siegert.. Urheber/in: @Dekabristen e.V.. All rights reserved.
Wann: 30. September 18:30
Wo: Dialogbüro Wien, Esslinggasse 9 / 6, 1010 Wien
Sprache: Deutsch
Eintritt: frei, bitte über den Link anmelden
Putin führt Krieg gegen die Ukraine und greift unsere Demokratie an. Unter der Losung von der „multipolaren Welt“ verlangt er garantierte Einflusssphären und Sonderrechte für sein Land entgegen dem Völkerrecht. Russische Dissidenten und Oppositionelle verlieren ihre Arbeit, ihre Freiheit oder ihr Leben.
Der Journalist und Politikwissenschaftler Jens Siegert präsentiert am Dienstag, den 30. September, 18.30 Uhr, im Dialogbüro Wien sein Buch „Wohin treibt Russland“. Im Gespräch mit Eva Konzett, stellvertretende Chefredakteurin des „Falter“, und dem Direktor des Dialogbüros, Stefan Melle, diskutiert er mögliche Entwicklungswege und Szenarien, wie sich die russische Politik und Gesellschaft entwickeln könnten und was dies für die unmittelbaren Nachbarländer, aber auch für die demokratischen Gesellschaften in Europa insgesamt und für die Weltgemeinschaft bedeutet.
Wo: Dialogbüro Wien, Esslinggasse 9 / 6, 1010 Wien
Sprache: Deutsch
Eintritt: frei, bitte über den Link anmelden
Putin führt Krieg gegen die Ukraine und greift unsere Demokratie an. Unter der Losung von der „multipolaren Welt“ verlangt er garantierte Einflusssphären und Sonderrechte für sein Land entgegen dem Völkerrecht. Russische Dissidenten und Oppositionelle verlieren ihre Arbeit, ihre Freiheit oder ihr Leben.
Doch eines Tages wird es ein Russland nach Putin geben. Welches wird es, welches kann es sein?
Der Journalist und Politikwissenschaftler Jens Siegert präsentiert am Dienstag, den 30. September, 18.30 Uhr, im Dialogbüro Wien sein Buch „Wohin treibt Russland“. Im Gespräch mit Eva Konzett, stellvertretende Chefredakteurin des „Falter“, und dem Direktor des Dialogbüros, Stefan Melle, diskutiert er mögliche Entwicklungswege und Szenarien, wie sich die russische Politik und Gesellschaft entwickeln könnten und was dies für die unmittelbaren Nachbarländer, aber auch für die demokratischen Gesellschaften in Europa insgesamt und für die Weltgemeinschaft bedeutet.
Das Buch widmet sich in einer fundierten Analyse des politischen Systems u.a. den Fragen:
Behandelt werden im Buch aber auch Aspekte wie die Gewalttradition und jüngsten politischen Morde, die ambivalente Lage der heutigen Jugend zwischen Freiheitserfahrung und staatlicher Manipulation sowie ein Blick darauf, worauf der „vielfältige Westen“ (Siegert) sich vorbereiten sollte. Wladimir Putins nach innen und außen repressive Politik scheint derzeit von einer Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen zu werden. Wer beteiligt sich daran wie, auch gegenüber dem Ausland? Zerstört Putin unser Verhältnis zu Russland über sein Ende hinaus, oder ebnet es Ende den Weg hin zu einem friedlichen, demokratischen Russland? Besteht überhaupt eine Chance, dass die militarisierte Großmacht dereinst einen solchen Weg einschlägt?
- Wie konnte es zu einer neuen Diktatur in Russland kommen?
- Welche Auffassung von Demokratie herrscht in Russland?
- Die traditionelle Spaltung in Volk und Macht in der Geschichte und Gegenwart Russlands
- Wie eine patriarchale Gesellschaft und die machtvolle orthodoxe Kirche Russland prägen
Behandelt werden im Buch aber auch Aspekte wie die Gewalttradition und jüngsten politischen Morde, die ambivalente Lage der heutigen Jugend zwischen Freiheitserfahrung und staatlicher Manipulation sowie ein Blick darauf, worauf der „vielfältige Westen“ (Siegert) sich vorbereiten sollte. Wladimir Putins nach innen und außen repressive Politik scheint derzeit von einer Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen zu werden. Wer beteiligt sich daran wie, auch gegenüber dem Ausland? Zerstört Putin unser Verhältnis zu Russland über sein Ende hinaus, oder ebnet es Ende den Weg hin zu einem friedlichen, demokratischen Russland? Besteht überhaupt eine Chance, dass die militarisierte Großmacht dereinst einen solchen Weg einschlägt?
Jens Siegert, Journalist und Politikwissenschaftler, berichtete seit 1993 aus Russland. Seit 1999 hat er in Moskau das Büro der deutschen Heinrich-Böll-Stiftung aufgebaut und war dort anschließend für die EU tätig. Noch bis 2024 hat er in Russland gelebt. Zuvor veröffentlichte er u.a. „Im Prinzip Russland“ (2021).
Eva Konzett hat in Wien und Cluj-Napoca (Rumänien) Romanistik und Literaturwissenschaften studiert. Nach einer Zeit als freie Autorin arbeitet sie seit 2019 beim Wochenmagazin Falter, erst als Redakteurin, dann als Leiterin der Außenpolitik. Seit Februar 2025 ist sie stellvertretende Chefredakteurin.Stefan Melle ist seit 2024 Direktor des Dialogbüros Wien. Nach Jahren als Musiker sowie Redakteur in Berlin und Dresden leitete er von 2006 bis 2023 die NGO Deutsch-Russischer Austausch und entwickelte mit ihr Demokratie-Projekte zu Russland, der Ukraine, Belarus und multilateraler Kooperation in Europa.